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Daniel Ray

16.2.1994

Gerne möchte ich Ihnen die Geschichte meines Babys Daniel erzählen. Er wurde am 16. Februar 1994 geboren. Er wog 3570 g und war 53 cm lang. Leider besass er nicht das Glück, zu leben, aber er ist und war ein grosser Teil dieses Lebens.

Ich war 20 Jahre alt, als ich meinen Sohn verlor. Ich hatte niemanden zum Sprechen und niemanden um meinen Schmerz zu teilen. Bis zum heutigen Tag habe ich von niemandem gehört, der sein Kind an Anenzephalie verloren hat. Die Geschichten anderer mit derer Stärke und Ermutigungen zu hören, hat mir eine neue Sicht meines eigenen Schmerzes gegeben. Ich hatte immer geglaubt, dass mein Kampf wertlos sei, weil ich am S chluss alles verloren habe. Aber diese Geschichten hier zu lesen hat mir gezeigt, dass das Ringen die kurzen Momente, die ich mit meinem erstgeborenen Sohn verbringen konnte, wert war, und dass ich mehr gewonnen als verloren habe. Ich möchte meine Geschichte mit anderen teilen, die vielleicht wie ich gefühlt haben.

Ich war 19 als ich herausfand, dass ich schwanger war. Ich war gerade wieder nach Hause zurückgekehrt, nachdem ein Job nach dem anderen fehlgeschlagen war. Ich war sowohl jung in Jahren wie auch im Herzen. Ich hatte soeben ein Leben voller Verantwortungen angefangen, als sich dieses Baby anmeldete. Ich wollte unbedingt das Beste für dieses Baby. So entschloss ich mich, die Differenzen mit dem Vater dieses Babys zu beseitigen und so wurden wir eine Familie – weil ich glaubte, dass Kinder dies am meisten benötigen.

Innerhalb ca. einer Woche zogen wir von Kalifornien nach Oklahoma, nur um kurze Zeit später wieder nach Kalifornien zurückzukehren. Während all dieser Umzüge war ich nicht in der Lage, mich mit pränataler Vorsorge zu befassen. Ich hatte überhaupt keine Beschwerden und so nahm ich an, dass alles ok war. Einige Tage nach meinem 20. Geburtstag (im Oktober 1993) liessen wir uns schlussendlich in einem Haus nieder und meine Vorbereitungen auf die Geburt konnten beginnen. Das Baby sollte am 8. Februar zur Welt kommen. Der Arzt bestätigte, dass dies so sei. Das Baby wuchs stetig, der Herzschlag war regelmässig und ich nahm genug zu (nun ja, ein bisschen zuviel) für eine normale Schwangerschaft.

Im Dezember war ich bereit für die Geburt dieses Babys. Ich hatte jede Menge Geschenke für das Baby bekommen, und wir hatten soeben das Kinderzimmer fertig. Wir hängten einen Weihnachtsstrumpf mit der Aufschrift "Baby Jones" auf; da wir das Geschlecht nicht wussten, hatten wir noch keinen Namen ausgewählt. Ich wollte meine Mutter mit dem Geschlecht des Kindes überraschen, weshalb ich die Ultraschalluntersuchung auf den 22. Dezember wählte, einen Tag vor ihrem Geburtstag. Wir hatten geplant, die zweistündige Fahrt zu ihr gleich nach dem Besuch beim Arzt zu starten.

Ich weiss nur noch wenig über diesen Tag. Wir lebten in einer kleinen Gemeinde und als ich zum Ultraschall kam, waren da auch andere im Raum, jeweils durch einen Vorhang getrennt. Der Vater des Kindes wurde gebeten, in der Halle zu warten, bis all die Vorbereitungen gemacht waren und dann würde er kurz hereinkommen dürfen, um das Geschlecht des Babys zu sehen.

Ich kann mich daran erinnern, wie ich das Gesicht der Technikerin beobachtete während der Prozedur. Es wechselte von einem Lächeln in einen Ausdruck von Schrecken. Sie rief eine andere Technikerin, um das Bild zu betrachten und dann verschwand sie blitzartig, um einen Arzt zu holen, währenddem mich die andere mit einem falschen Lächeln im Gesicht anstarrte.
"Stimmt etwas nicht?" fragte ich. Sie mied meine Frage.
"Stimmt etwas nicht?" fragte ich wieder, dieses Mal ängstlich und wütend, ignoriert zu werden.
"Alles in Ordnung" log sie, "nur Routine".
Ich fühlte die Lüge und Spannung förmlich, als der Arzt eintraf. Der Bildschirm war für mich ausser Sichtweite gedreht und alles was ich hörte, waren viele Zeichen und "Ohs". Ich fühlte, wie sich meine Eingeweiden vor Angst verkrampften. Ich warnte den Arzt, dass ich mich übergeben müsse, aber wieder ignorierten sie mich. Erst nachdem ich alles Geräte von mir weggeworfen hatte, kamen sie und liessen mich aufstehen. Sie instruierten mich, mich anzuziehen und in der Halle mit dem Vater des Babys zu warten. Keine Erklärungen, nur Instruktionen. Völlig konfus tat ich, was ich geheissen wurde.

Ca. 20 Minuten später wurde ich in das Sprechzimmer des Arztes zurückgeführt und man sagte mir, ich solle Platz nehmen, währenddem er mir alles erklären würde. Wieder sass ich da und wartete, ohne eine Ahnung zu haben, was los war.

Endlich, nach einer vermeintlichen Ewigkeit, kam Dr. Delgado. Er verlor keine Zeit zu erklären, dass unser Baby einen Neuralrohrdefekt hatte, Anenzephalie genannt. Er erklärte weiter, dass das Gehirn fehle und dass das Baby sofort nach der Geburt sterben würde.

Ich war völlig verwirrt, ich weinte. Ich wusste nicht, was sagen.

Er wollte wissen, ob wir irgendwelche Fragen hätten. Ich fragte ihn nur, ob er mir das Wort auf ein Stück Papier schreiben würde. Er sagte, wir müssten verschiedene Möglichkeiten betrachten. Er könne die Geburt einleiten oder ich könne voll austragen. Da ich bereits in der 34. Schwangerschaftswoche war, war eine Abtreibung nicht möglich. Ich sagte ihm, dass ich einfach warten und voll austragen wolle. Er riet mir, darüber nachzudenken, meinte aber, dass in dieser Situation eine Einleitung das Beste wäre.

Ich wollte voll austragen.

Als wir nach Hause kamen, haben wir unsere Familie angerufen und ihnen die tragische Neuigkeit mitgeteilt. Es wurde uns geraten, eine Zweitmeinung einzuholen. Niemand wollte glauben, dass dies passierte, aber wir mussten es glauben. Ich wusste nicht, wie ich mich fühlen und wen ich dafür verantwortlich machen konnte, aber ich wollte unbedingt jemanden dafür hassen können. In dieser Nacht warf ich unseren Christbaum runter und verbrannte ihn auf dem Holzhaufen, währenddem ich den Strumpf mit der Aufschrift "Baby Jones" hielt und meine Tränen und meinen Ärger frei laufen liess. Wochenlang trug ich das Stück Papier mit mir herum, auf dem das Wort Anenzephalie geschrieben stand. Ich hielt es sogar in meiner Hand wenn ich schlief. Ich versuchte so sehr, Sinn in dem Ganzen zu sehen.

In den nächsten zwei Monaten lief ich nur wie ein Zombie herum. Zu Weihnachten fuhren wir zu meiner Mutter. Am Weihnachtsmorgen hörten wir im Radio einen Song von Dolly Parton. Ich weiss den Namen nicht mehr, aber es ging um Maria, die ihren einzigen Sohn aufgab. Ich weinte, bis mein ganzer Körper erstarrte. Alles was ich wollte, war einen Sinn zu finden in dieser ganzen Tragödie. Im Januar fragte ich den Arzt wegen einer Organspende. Ich wusste, dass dies der Sinn meines Babys war. Und schon wieder ein Schlag; man sagte uns, dass aufgrund der Todesursache eine Spende nicht möglich sein würde. Nun konnte ich nur noch auf ein Wunder hoffen. Ich hatte bereits den Familiengeistlichen kontaktiert und er versicherte mir, dass er da sein werde, wenn das Baby geboren würde und er es segnen würde für das nächste Leben. Am 4. Februar, genau 4 Tage vor dem Termin, wurde die Geburt eingeleitet.

Es ging nicht und ich wurde nach Hause gesandt. Zwei Tage später versuchten wir es wieder, wieder ohne Erfolg.

Am 15. Februar war ich wieder zurück im Spital, um die Geburt erneut einzuleiten.

Am nächsten Tag begann der Muttermund sich zu öffnen, aber nicht schnell genug. Alle waren da um mich zu besuchen. Mein Zimmer war voll mit besorgten Freunden und Familie. Alle waren bereits müde vom Warten. So beschlossen sie, eine Pause zu machen und mich für eine Weile zu verlassen. Nur meine Mutter, der Vater des Babys und meine liebe Freundin Pam blieben bei mir. Genau dann begann die Geburt.

Ich kann mich nicht mehr an viel erinnern, was in dieser Nacht passierte. Es war ca. 21 Uhr. Ich erinnere mich an die Wehen, ich erinnere mich, dass man mir sagte, zu stossen. Ich erinnere mich, dass jemand sagte, der Kopf sei draussen. Dann erinnere ich mich, dass der Anästhesist eine Maske über meinen Kopf hielt und mir sagte, ich solle bis 10 zählen. Ich hörte jemanden fragen "ist er tot?" und die Antwort war "ja".

Das nächste, woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich im Operationssaal erwachte. Meine Mutter war über mir. Mein Körper tat so weh, ich hatte Angst zu sprechen, sogar zu atmen. Meine Mutter erzählte mir, dass das Baby mit Kaiserschnitt geholt werden musste, weil seine Schultern zu breit waren, und dass ich viel Blut verloren hätte.

"Was war es?" erinnere ich mich gefragt zu haben.

"Es war ein Junge" sagte sie, "er wurde tot geboren" bevor ich überhaupt fragen konnte. Sie sagte mir, dass meine beiden Geistlichen da wären und mich sehen möchten. Der Familienpfarrer kam herein und sagte mir, dass er die Segnung des Babys sofort vornehmen würde, sobald ich in meinem Zimmer zurück wäre.

Als ich in mein Zimmer zurückkam, fing jeder mit dem "tut mir so leid" an. Dann erfuhr ich, dass jederman meinen Sohn gehalten hatte und ein Foto davon gemacht wurde. Jetzt war es 01.30 Uhr. Die Schwester kam herein und fragte mich, ob ich bereit sei, das Baby anzuschauen. Schnell gab mir jemand ein Bild des Babys. Ich wusste nicht, was mich erwartete. Der Arzt hatte mir den physischen Defekt zwar beschrieben, aber ich war nicht auf das vorbereitet, was ich sehen würde.

Ich entschied, meinen Sohn nicht anzuschauen. Was ich jetzt bedauere, aber in dem Moment waren der Schmerz und die Angst so real, dass ich ihnen nicht begegnen wollte.

Die Familie und Freunde standen um mein Bett herum mit meinen Pfarrern. Wir gaben uns alle die Hand und begannen mit den Segnungen für das Baby. Ich betrachtete alle als wir beteten. Jedermann schien emotionslos. Mein Pfarrer liess seinen Tränen freien Lauf, sein Schmerz war offensichtlich. Dann liess ich den Pfarrer ein Gedicht lesen, welches ich für meinen Sohn geschrieben hatte mit dem Titel "Unsere Seele":

Als Kind erzählt man uns wie ein Schmetterling geboren wird,
Nun, da wir erwachsen werden, ist die Schönheit des Schmetterlings immer noch ein Geheimnis,
Jetzt ist seine Schönheit klar ersichtlich im nackten Auge.

Wir als Gläubige an Gott sind Hüllen, welche die Seele halten,
wenn unser Körper nicht länger fortdauert, wird unsere Seele freigestellt
und unsere Schönheit ist klar ersichtlich in den Augen Gottes
Unsere Hüllen werden dann zurückgelassen.

Zur Zeit der Geburt wurde unsere kostbare Engelsschönheit freigesetzt
Die Seele von Daniel Ray Jones II steigt nun in den Himmel auf
Seine Schönheit wird nun nicht nur in den Augen Gottes wahrgenommen,
aber auch in den Augen von denen, die ihre Liebe gaben in diesem kurzen Moment des Lebens.

Jetzt, wenn wir anhalten, um die Schönheit des Schmetterlings zu bewundern,
werden wir die Schönheit unserer Seele in Erinnerung rufen."

Am 21. Februar wurde ich aus dem Spital entlassen. Niemand kam vorbei, niemand rief an. All jene, die mir im Spital beigestanden hatten, mieden mich jetzt zu Hause. Sie hatten Angst vor dem Schmerz, den ich so offen zeigte. Ich war verloren in diesem Leben, welches ich nicht fortsetzen mochte. Alles, worauf ich mein Leben ausgerichtet hatte, war jetzt weg. Ich hatte meinen Sohn kremiert und seine Asche in einer Urne aufbewahrt, welche ich immer noch bei mir habe. Der Spital war so nett gewesen, diverse Bilder von ihm zu machen, so dass ich viele Sachen hatte, die mich an ihn erinnerten, aber niemanden um ihn zu teilen. Der Vater des Babys mied mich auf jede Weise und klagte, dass ihn mein Anblick an den Verlust und den Schmerz erinnerte. Ich wünschte, Rennen würde meinen Schmerz wegnehmen, aber es ging nicht. Ich litt jeden Tag, und versuchte zu verstehen "Warum?". Ich fing an, mich selber zu beschuldigen. Ich fing an zu glauben, dass ich etwas ganz fürchterliches in meinem Leben getan hätte, dass ich dies verdient hätte. Mein Selbstmitleid wuchs so stark, dass ich vergass, wer ich war.

Einen Monat, nachdem mein Sohn gestorben war, zog ich zu meiner Mutter und liess alles hinter mir. Mein Pfarrer riet mir, ein Tagebuch zu führen. Ich hatte damit angefangen, als ich rausfand, dass ich schwanger war, es waren meine Gedanken für meinen Sohn. Dieses Tagebuch hielt mich bei Verstand. Es war wie wenn alles, was ich ihm schrieb, eines Tages zu ihm gelangen würde. Ich behalte das Tagebuch immer noch für Zeiten, wenn ich meine, den Schmerz und die Erinnerung nicht ertragen zu können. So wie die Zeit vergeht habe ich immer weniger das Bedürfnis zum Schreiben. Aber jeder Geburtstag der vergeht ist ein Jahr mehr in dem ich schreibe.

Im Dezember 1994 fand ich heraus, dass ich wieder schwanger war. Ich gebar ein gesundes kleines Mädchen am 15. August 1995. Am 7. August 1998 erhielt ich wieder einen gesunden kleinen Jungen. Jetzt bin ich mit meinem dritten Kind schwanger, die Geburt ist auf den 11. August 1999 ausgerechnet, auch dieses Baby ist gesund. Der Vater von Baby Daniel hat auch eigene Kinder. Zwei gesunde kleine Mädchen und ein anderes unterwegs. Ich hatte solche Angst während all meiner Schwangerschaften, dass ich wieder dieselben Tragödien erleben würde. Aber du kannst gesunde Babys bekommen nach Anenzephalie. Meine Kinder sind der Beweis dafür.

Es brauchte über ein Jahr, die Frau wiederzufinden, welche ich verloren glaubte als mein Sohn starb. Aber in all dieser Zeit war ich da, ich hatte nur Angst, die Schmerzen zu vergessen. Ich glaubte, ich hätte Anspruch darauf, über diesen Verlust immer nur verletzt zu sein. Aber das war falsch. Meine Familie zeigte mir, dass, obwohl dies eine so unerklärliche Tragödie war, es nicht eine sei, woran ich noch länger leiden müsse. Einige Sachen sind ausser unserer Kontrolle. Wenn Gott unsere Seelen ruft, können wir nicht "nein" sagen. Ich musste dies begreifen, bevor ich die Tatsache akzeptieren konnte, dass mein Sohn einen Sinn hatte. Dieser Sinn war, mein Leben zu berühren. Und das tat es!

 

Ein Mensch mit blauen Augen

Der Tag wird kommen, an dem ich das Tor erreiche
und da wird er auf mich warten.
St. Petrus wird dann sagen es ist Zeit
für mich den Jungen zu treffen
der immer meiner war.
Dort mit seinem Grossvater und auch dem Urgrossvater
wird ein Mensch stehen mit blauen Augen.
"Dies ist dein Sohn" wird St. Petrus sagen
"Derjenige den du Daniel Ray nennst".
Ich werde ihn fest in meinen Armen halten
So wie ich es hätte tun sollen in jener Nacht
"Es ist ok Mami, kein Grund für Tränen"
wird er sagen, wenn wir einander in die Augen sehen.
Und dann werde ich zum ersten Mal seine Hand nehmen
wenn wir in das gelobte Land schreiten.
"Willkommen zu Hause, Mami" wird er sagen
und ich werde wissen, dass ich endlich meinen Daniel Ray gefunden habe.

 

8. August 1998
Liebstes Baby Daniel
Deine Augen waren blau, du hattest eine Nase wie Daddy, deine Füsse waren gross mit langen Zehen, du hattest kurze, dicke Finger. Ich habe dich nicht gesehen, ich habe dich nicht gehalten. Ich versprach, ich würde für dich singen, ich habe das Versprechen nicht gehalten. Deine Schenkel waren dick wie Rollmöpse. Dein Magen stach irgendwie aus dem kleinen Körper hervor. Ich sah dein Bild. Daddy hielt dich in seinen Armen. Alle diese Bilder und alles was sie zeigen ist dein Gesicht. Ich möchte deinen Körper sehen. Du machtest mir Angst, ich sah dein Bild und ich sagte, ich möchte dich nicht sehen. Ich hatte Angst vor Albträumen. Ich war egoistisch. Du wurdest tot geboren, 3570g schwer, 53 cm lang. Was für eine Haarfarbe hättest du gehabt?. Du wurdest Daniel genannt, nach deinem Vater. Ich versuchte zu behaupten, das kümmere mich nicht. Ich sah dein Bild und versuchte zu behaupten, dass du nicht mein Sohn seist. Daddy sagt, du hast meine Ohren, hattest meine Ohren. Deine Augen waren blau, dein Mund war offen. Ich liebe dich, ich habe nur Angst. Es tut mir leid, du bist mein Sohn. Ich trug dich während neun Monaten, ich fühlte dich strampeln. Ich hörte deinen Herzschlag. Ich behauptete, stark zu sein. Ich bin schwach! Ich würde alle Schmerzen nochmals ertragen, nur um dich in meine Arme zu halten. Um dir das Lied zu singen, welches ich sang, als du in meinem Bauch warst. Um deinen kleinen Mund zu küssen, und deine Augen und deine Nase. Um zu sagen "ich liebe dich". Ich liebe dich! Mein Sohn, mein Baby Daniel.
Ich liebe dich.
In Liebe, deine Mami, Mary Louise

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 13.04.2016