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Was Familie und Freunde für Eltern eines Babys mit Anenzephalie tun können

 

Die wahre Verlassenheit ist die Einsamkeit in der Gesinnung.

Peter Cerwenka

 

 

Vor der Geburt des Babys
Wenn das Baby geboren ist
Nach dem Tod des Babys
Wenn der Alltag wieder eingekehrt ist

 

Vor der Geburt des Babys

Zunächst einfach die Tatsache akzeptieren, dass man einfach nichts sagen kann, damit sich die betroffenen Eltern besser fühlen.

Da gibt es gar nichts, was du sagen könntest, um den Schmerz erträglich zu machen... Das ist auch gar nicht deine Aufgabe; wenn es also nicht möglich ist, den Schmerz zu mindern, so sei doch einfach nur da und bring dem Baby Liebe entgegen, so wie du es tun würdest, wenn es ein langes Leben vor sich hätte.
Linda, Mutter von Jordyn

Sag "es tut mir leid". Sagt das und mein es auch wirklich: das wird helfen.

Vermeide Klischees, die dazu neigen, den Verlust klein zu machen, und die Gefühle, welche die Eltern für das Baby haben.

Manche Leute sagten: "Es ist besser, sie ist tot, als dass sie lebt." Das tut sehr weh.
Karen, Mutter von Courtney

Die Leute und Verwandten erzählen dir, dass du darüber hinweg kommen wirst, dass du ein anderes Kind haben kannst, dass es so hat sein sollen. Verglichen mit dem Schmerz, ein älteres Kind zu verlieren, sei das nicht so schmerzhaft. Das Kind sei ja gerade geboren und du hattest nicht wirklich die Möglichkeit, dich an es zu binden. Kommentare wie diese sind so schrecklich schmerzlich.
Nancy, Mutter von Christine

Niemand hat Worte des Trostes, also die wirklich auch trösten, auch wenn sie es versuchen. Sachen etwa wie: es wird besser werden, sie ist jetzt an einem besseren Ort, sie musste nicht durch das Leid dieser Welt gehen, Gott wollte sie so bald bei sich haben, du wirst wieder o.k. sein, Zeit heilt alle Wunden, wenigstens hast du ja ihre Schwester; alle diese netten Phrasen – alle ohne jede Bedeutung in diesem Augenblick. Aber dass diese Menschen da waren, das war gut! Das ließ mich weniger die Einsamkeit fühlen.
Linda, Mutter von Jordyn

Manche sagen "Sie wird jetzt an einem besseren Ort sein" oder "sie brauchte keine Versuchungen zu erleben". Ja, ich weiß, dass das Himmelreich billionenfach besser ist als die Erde, aber solche Aussagen drücken zugleich aus, dass es für ein Kind einen besseren Ort als die Arme seiner Eltern gibt. Ich weiß, das klingt vielleicht lächerlich, aber alle trauernden Eltern, mit denen ich gesprochen habe, erzählen dasselbe: Bitte, sage uns in unserem Schmerz nicht solche Sachen!
Jill, Mutter von Isabel

Wenn dir die Worte fehlen, dann sag es. Das Schweigen könnte sonst als Zurückweisung oder fehlendes Interesse missverstanden werden.

Auch wenn die Leute nicht wissen, was sie sagen sollen, ist es mir lieber, sie sagen das, als wenn sie Distanz halten. Es tut mir weh, wenn die Leute einfach meine Situation ignorieren, nur weil sie nicht wissen, was sie sagen sollen. Oft macht es den Eindruck von Gefühllosigkeit und ich fühlte mich zu dieser Zeit sehr allein.
Chantell, Mutter von Gabriel

Es gab Zeiten, in denen manche nicht einmal meine Schwangerschaft anerkannten, geschweige denn die Situation. Ich kam zu der Überzeugung, dass sie einfach nicht wussten, was sie sagen sollten und dass es besser wäre, sie sagten nichts. Was ich aus alldem gelernt habe, ist, man sollte immer jemanden die Chance geben über das, was er gerade durchmacht, zu sprechen. Wenn sie nicht darüber sprechen wollen, werden sie es schon sagen. Es schmerzt mehr, wenn die anderen überhaupt keinen Kommentar abgeben oder nicht nachfragen – es war immer so, als ob Joey überhaupt nicht existierte oder in ihren Augen zählte.
Lyn, Mutter von Joey

Ich hatte auch Nachbarn, die sich von uns distanziert haben – weil, ich weiß nicht warum. Darüber kann ich nur spekulieren.Etwa dass sie einfach nicht wussten, was sie sagen sollten und sie dachten, sie würden sich sonst einmischen. Das Größte aber waren Gesichtsausdrücke von Bekannten und die irritierten Blicke, warum wir uns selbst denn weiter "quälen" wollten mit der Schwangerschaft, wo wir doch sowieso das Ergebnis im Vorhinein wüssten.
Allison, Mutter von Ava

Die besten Freunde waren die, die dann, wenn sie nicht wussten, was sie sagen sollten, das auch wirklich gesagt haben. Oder gefragt haben, ob es o.k. ist zu fragen. Es spielte überhaupt keine Rolle, dass sie möglicherweise "falsche Dinge" sagten – sie waren da, und das hat gut getan.
Tim, Vater von David und Jonathan

Du musst deine Gefühle über den Zustand des Babys nicht vor den Eltern verstecken.

Wenn Leute über meinen Sohn Ben unwillkürlich in meiner Gegenwart geweint haben, konnte ich das zulassen, ja entschuldigen. Es tat mir gut zu sehen, dass sie für meinen Sohn fühlten und ihre Tränen halfen mir zu sehen, dass ich nicht allein war. So würde ich sagen, dass sie ihre Gefühle vor mir nicht versteckten, war für mich ein riesiger Nutzen.
Lea, Mutter von Ben and Nara

Davids Familie war wunderbar. Sie weinte mit uns über‘s Telefon, waren so verständnisvoll für unsere Gefühle und Emotionen zu dieser Zeit. Ein paar Tage nach Elias Diagnose ging David in den Irak. Seine Mutter sagte immer nur "te amo" , was soviel heißt wie ich liebe dich auf Spanisch. Sie konnte kein Englisch, und ich nicht so gut Spanisch. Doch ihre wenigen Worte drückten soviel aus.
Kelly, Mutter von Elijah

Sage ihnen nicht, dass du weißt, was sie fühlen, es sei denn du hast ein Kind verloren.

Ich weiß, es ist hart das zu hören, aber als Familienmitglied musst du bitte wissen, dass dein Schmerz nicht der Schmerz der Eltern des Babys ist, niemals so wie der von Mama und Papa. Ich weiß, dass auch du leidest, aber du musst wissen, dass die Eltern das im Augenblick nicht anerkennen können, oder sogar den Weg deines Schmerzes thematisieren oder mitgehen können. Jetzt weiß ich, dass meine Mutter und Geschwister wirklich mit dem Verlust unseres Babys gerungen haben, aber in der Situation selbst konnte ich mich nicht auch noch darum kümmern. Ich bin schon jemand, der sich kümmert und ich liebe meine Familie. Aber ich konnte kaum mit meinem eigenen tiefen Schmerz fertig werden, geschweige denn mit dem der anderen. Das klingt sehr selbstbezogen, aber das war meine Realität und ich möchte glauben, dass das nicht ungewöhnlich ist. Sei also nicht beleidigt oder verletzt durch unsere Unfähigkeit, für eure Bedürfnisse oder Leiderfahrung sensibel zu sein oder als ob wir egoistisch erscheinen. Wir müssen ja eine ganze Lebenszeit in Stunden und Tage zusammenfassen. Und wir können das nicht anders als das wir nur ganz allein an jemanden einzigen, an unser Baby denken.
Linda, Mutter von Jordyn

Wenn du etwas Unsensibles gesagt hast, erkenne das an und entschuldige dich.

Höre zu.

Ich hatte einen Freund, der bei jedem Telefongespräch dauernd gesagt hat "ich wünschte, ich könnte etwas für dich tun... Was brauchst du? Was möchtest du?" Ich habe ihm gesagt "hör mir einfach zu, wann immer ich es brauche zu sprechen, zu schreien oder zu weinen". Einfach zu wissen, da ist jemand der dir zuhört, das tröstet.
Allison, Mutter von Ava

Ich habe es ziemlich hart gefunden, wenn Leute mich mit einem „wie geht’s?“ begrüssten, doch eigentlich keine Antwort darauf haben wollten. Ich musste akzeptieren, dass sie einfach hallo sagten, ohne wirklich wissen zu wollen, wie es mir ging. Leute, die wirklich meinten was sie fragten, die mir zugehört haben, wenn ich erklärt habe, was ich wirklich fühlte, taten mir wohl. Es hat mir nichts ausgemacht, Leuten von mir zu erzählen, aber ich wollte, dass sie wirklich zuhören. Unglücklicherweise ist es nicht immer so, und wir mussten so entgegenkommend sein, Ihnen zu erlauben, sich von unseren Gefühlen zu distanzieren. Ein Kind mit Anenzephalie zwingt die Menschen, sich mit vielen grundlegenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen, Menschlichkeit und Spiritualität – Dinge, über die sie selten nachdenken. Dennoch, es ist gut und gesund, das zu bedenken. Ich weiß, was ich jetzt glaube. Bevor es David gab, dachte ich das nur zu wissen.
Tim, Vater von David und Jonathan

Ich habe schließlich eine andere Frau getroffen, die drei Jahre zuvor ein Baby mit Anenzephalie hatte. Ihre Hilfe und Unterstützung in dieser Zeit und auch jene einer wirklich verständnisvollen Hebamme hat mich durch die härteste Zeit getragen, bis mein Mann aus dem Irak zurück gesandt wurde (36 Tage nach der Diagnose). Sie ließen mich reden, wenn ich reden wollte, weinen, wenn ich weinen musste, und sie haben mir niemals das Gefühl gegeben, darüber beschämt sein zu müssen. Frauen wie ich möchten über ihr Baby sprechen, über ihre Pläne in Bezug auf die Geburt des Babys und sogar über sein Begräbnis. Die kurze Zeit, die ich mit ihm hatte, wirklich sein zu lassen, das war es, was ich wollte. Mich nicht zu verstecken und so zu tun, als wäre ich nicht schwanger, gerade weil ich wusste, dass mein Baby sterben wird. Ich wollte und ich brauchte es, über meinen Sohn zu sprechen, während der Schwangerschaft, bei der Geburt, und auch jetzt noch, da er tot ist. Es gibt keine magische Pille, die dich aufwachen lässt und alles ist vorüber. Aber sprechen hilft, um dich durch die guten und bösen Zeiten durchzubringen.
Kelly, Mutter von Elijah

Erlaube den Eltern, offen über ihr Kind zu sprechen.

Erlaube Ihnen, Ihre Gefühle auszudrücken.

Zweifle nicht an der Diagnose oder verleugne sie nicht. Anenzephalie ist immer fatal, und falsche Diagnosen in Bezug auf Anenzephalie gibt es praktisch nicht.

Ich hatte auch ein enges Familienmitglied, das sich aufgrund religiöser/verleugnender Gründe geweigert hat anzuerkennen, dass mein Sohn sterben würde, und einfach damit weiter gemacht hat, nützliche Geschenke zu kaufen und zu bringen für den Fall, dass er geheilt würde (Schnuller, Fotoalbums für die Schule usw.) Ich hätte am liebsten alles in eine Kiste gepackt und es vor ihre Türschwelle gestellt. Es war die Verleugnung der Situation und das Bedürfnis dieser Person ihren Glauben zu beweisen, die schmerzten, nicht ihre Geschenke.
Jen, Mutter von Eli

Während meiner Schwangerschaft war es hilfreich, wenn Familie und Freunde Gabriels Zustand als real anerkannten und bereit waren, mit mir darüber zu sprechen.
Chantell, Mutter von Gabriel

Meine Schwiegermutter war in einer totalen Verleugnungshaltung . Jedes Mal, wenn ich sie traf, fragte sie mich "das Baby wird doch nicht wirklich sterben, oder?" Das war schwierig für mich, weil ich empfand, dass ich nicht nur mit meinem eigenen Schmerz umgehen musste, sondern auch ihren noch zusätzlich tragen musste.
Monika, Mutter von Anouk

Zwinge ihnen nicht deine eigenen Meinungen auf. Halte wohlmeinende Ratschläge zurück.

Respektiere die Entscheidung, welche die Eltern treffen, was sie für das Baby machen wollen, was auch immer du für richtig oder falsch hältst.
Allison, Mutter von Ava

Versuch nicht, ihnen zu sagen, was sie fühlen sollen oder was sie tun sollen. Es ist ihr Baby, ihr Fleisch und Blut, und allein sie wissen in ihrem Herzen, was sie tun wollen. Wenn Sie die Wahl treffen, das Kind auszutragen, rede Ihnen das nicht aus. Es ist die einzige Lebenszeit, die das kleine Baby haben wird. So lass es leben, solange es kann.
Karen, Mutter von Courtney

Ich hatte einen Mitarbeiter und sogar Familienmitglieder, die wussten, was los war, und die mich wiederholt fragten "warum möchtest du den Todeskampf verlängern?" (In Bezug auf meine Wahl, keinen Abbruch zu machen). Es war hart genug, die Entscheidung treffen zu müssen, und noch schlimmer, diese danach auch noch verteidigen zu müssen vor Leuten, die mich zu einer anderen Wahl drängen wollten.
Jen, Mutter von Eli

Obwohl meine engste Familie nicht wollte, dass ich die Schwangerschaft aufrecht erhalte, weil sie nicht wollten, dass ich weiterhin durch diese schmerzvollen Tage gehen müsste, waren sie für mich da ohne negative Haltung. Sie brachten mich zu den Arztterminen, regelten die Beerdigung, hörten mir zu, wenn ich es brauchte. Sie waren einfach bedingungslos für mich da.
Nancy, Mutter von Christine

Meine eigene Familie gab mir zu verstehen, dass sie es für richtig hielten, die Schwangerschaft zu beenden. Sie wollten mich nicht leiden sehen, ein Baby auszutragen, das ganz sicher entweder während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt sterben würde. Sie wollten aber auch aufrichtig helfen und haben angeboten, mich zuhause zu behalten, die Hilfsmittel und medizinische Versorgung zu bezahlen, ganz gleich was ich entscheiden würde. Ich habe missverstanden, was sie anboten und habe mich vollkommen von ihnen abgewandt, weil ich solche Angst vor dem Tod meiner Tochter hatte. Ich denke zurückblickend, dass ich sie innerlich dafür angeklagt habe, mir nahe zu legen, die Schwangerschaft zu beenden.
Azariah, Mutter von Ariel

Meine Mutter sagte mir, sollte ihr Enkelkind sterben, liege das daran, dass ich nicht stark genug bete. Meine Mutter war nie religiös und manchmal schien sie so zu handeln, als wenn es keinen Gott gebe. Und nun beschuldigte sie mich, nicht genug zu beten. Ich weiß, dass auch sie hilflos war und hinter vieles, was sie sagte, musste ich schauen und sehen, dass auch sie einfach litt, aber noch heute geben mir ihre Worte einen Stich ins Herz.
Kelly, Mutter von Elijah

Bete für die Eltern.

Meine Mutter hat jeden aus der Kirche, in der ich aufgewachsen bin, angehalten, für Ava zu beten, und die Mutter einer meiner Freunde, der sehr religiös ist, hat die ganze Versammlung in seiner Kirche in Florida gebeten, jeden Tag zu beten.
Allison, Mutter von Ava

Biete deine Hilfe in ganz praktischen Dingen an wie zum Beispiel Kochen, Wäsche machen, einkaufen usw. Sei konkret bei deinem Angebot.

Viele haben uns zu essen gebracht. Andere schenkten uns Gutscheine für Restaurants. Das hat uns geholfen, denn das war das Letzte, woran wir gedacht haben. Oft realisierten wir nicht, dass wir Hunger hatten, bis eine Mahlzeit vor uns stand.
Lyn, Mutter von Joey

Meine Mutter ging mit zum Beerdigungsinstitut, um bei der Gestaltung der Beerdigung zu helfen. Am Ende kamen meine Babys zu früh und Gott sei Dank wusste meine Mutter, was ich mir wünschte, weil sie mit mir gekommen war. Sie hat diese Aufgabe übernommen und vieles geplant.
Lea, Mutter von Ben and Nara

Ich hatte eine Freundin, die bereit war, den ersten unheimlich anmutenden Anruf beim Beerdigungsinstitut für mich zu machen, während ich noch schwanger war. Ich hatte einfach Angst davor, dass man mir etwas „andrehen“ würde, das hätte ich nicht ertragen können. Allein ihre Bereitschaft, für mich diesen Anruf zu machen, hat mir den Weg dazu geebnet, sicher genug zu sein, den Anruf schließlich selbst zu machen. Meine Mutter ging mit mir zu den Artzterminen, und sie hat mir manches Mal geholfen, aufmerksam zu sein und mir merken zu können, was besprochen werden musste.
Jen, Mutter von Eli

Sei einfühlsam, wenn du aushilfst, reiß nicht alles an dich!

Halte die Kontakt zu den Eltern aufrecht. Geh auf sie zu, wenn Sie von sich selbst aus dazu nicht fähig sind.

Manche Familienmitglieder und Freunde waren so lieb, mich während der gesamten Schwangerschaft zu unterstützen, indem sie mir ermutigende Worte schickten, mich angerufen haben, mich in ein Thermalbad gebracht haben für einen Tag der Entspannung.
Chantel, Mutter von Gabriel

Ich wünschte mir, meine Eltern und meine Familie hätte bleibend versucht, mit mir in Kontakt zu bleiben, wie auch immer. Vermutlich wussten sie nicht, was sie tun sollen, sagen sollen und sie waren selbst überwältigt von meiner Wut.
Azariah, Mutter von Ariel

Meide die Eltern nicht.

Wenn die Leute nicht mehr wussten, was sie sagen sollten, haben sie mich zu meiden versucht. Das hat wirklich weh getan.
Karen, Mutter von Courtney

Biete an, etwas für das Baby zu kaufen oder zu machen: Käppchen oder Decken, Modellmasse für Hand- oder Fußabdrücke, usw.

Wir haben unsere Großmütter gebeten, Joey's Ausstattung für die Beerdigung zu machen. Sie haben eine Jacke, Decke und Kappe gehäkelt. Sie haben auch einen Schlafanzug für ihn gekauft.
Lyn, Mutter von Joey

Meine Freundin hat eine sehr wertvolle Sache für uns gemacht, sie ist online gegangen als sie hörte, dass ich nach einem bestimmten Frühchen-Kleidungsstück für Eli suchte und es nicht finden konnte. Sie hat dann etwas bestellt und mich damit überrascht. Sie war einfach fähig, auf meine Bedürfnisse zu hören und ein Loch zu stopfen, das ich nicht stopfen konnte. Ich liebe sie dafür.
Jen, Mutter vor Eli

Meine Tante hat einen Schal für Ceilidh gestrickt und sie ist damit beerdigt worden. Meine Mutter gab mir das Familientaufkleid, das mein Bruder, ich selbst und viele Cousins getragen haben und Ceilidh hat es getragen, als sie beerdigt wurde. Kleine Gesten wie diese waren die größten Quellen von Liebe und Unterstützung.
Yvonne, Mutter von Ceilidh

Mache geeignete Geschenke für die Eltern oder zur Erinnerung an das Baby.

Meine Schwestern hielten eine Feier für mich und Joey. Sie haben Familie und enge Freunde zu einem Mittagessen eingeladen. Anstelle von Babygeschenken gaben sie uns Geld für ein Ausspann-Wochenende nach Joeys Geburt.
Lyn, Mutter von Joey

Manche Familienmitglieder und Freunde waren so lieb, mir spezielle Sachen zu kaufen wie ein Armband mit den Monatssteinen meiner beiden Jungs und mit einer speziellen Gravur für Gabriel.
Chantel, Mutter von Gabriel

In unserer Familie haben wir die Tradition, Kreuzstichbilder für jedes Kind zu machen, mit seinem Namen, Geburtstag, Gewicht, Größe und Geburtsort. Die Bilder sind im Haus der Familie, während die Kinder zuhause in ihren Familien sind. Und wenn sie ausziehen, nehmen Sie ihr Bild mit. Meine Mutter hat diese Bilder für meine drei älteren Kinder gemacht. Als ich die Diagnose für Anouk bekam, hat sie beschlossen, dass auch diese Enkeltocher ihr Kreuzstichbild bekommen sollte. Dieses Bild ist eines meiner größten Schätze, weil es zeigt, dass meine Tochter wichtig genug war für jemanden anderen, so viel Zeit dafür aufzubringen, etwas zu ihrem Andenken zu machen. Und es ist für mich ebenso ein großer Trost, die vier Bilder in einer Reihe zu sehen in der Diele unseres Hauses als ein Zeichen dafür, dass wir nicht nur drei, sondern vier Kinder haben.
Monika, Mutter von Anouk

Wir haben eine Baby-Gebetsfeier abgehalten. Auf der Einladung stand "lasst unsere Gebete unser Geschenk sein". Über 200 Leuten waren versammelt. Während der Feier wurden sehr spezielle Gebete an die Wand projektiert, begleitet von sanfter Musik. Jeder Teilnehmer hat leise Gebete für unsere Familie gesprochen. Danach gab es ein langes Beisammensein und das Leben unseres Kindes wurde von jeder Person gewürdigt. Austin begann bereits Hunderte zu berühren und andere haben in derselben Weise über ihn fühlen können, wer wir.
April, Mutter von Austin

Das Baby ist für die Eltern wichtig; das Baby ist ihr geliebtes Kind, auch wenn sie wissen, dass es bald sterben wird.

Als wir im neunten Monaten sahen, dass er nicht überleben würde, war meine Familie sehr gut zu mir. Sie übertrafen sich darin, mich durch die Zeit der Geburt hindurch wissen zu lassen, dass sie da seien, wenn ich irgendetwas bräuchte. Meine Schwiegereltern dachten unglücklicherweise, dass das alles einfach nur eine nackte Tatsache des Lebens sei und ich habe das als sehr brutal empfunden.
Trudy, Mutter von Jamie

Als ich mich entschloss, einer Bekannten zu erzählen, dass meine Zwillinge ein Junge und ein Mädchen waren, und dass ich meinen Jungen verlieren würde, war ihre Antwort "was, können sie dich nicht davon befreien?" Ich habe ihr gesagt, er sei ein Junge und sie nennt ihn einfach ein etwas! Das hat mich mehr verletzt, als ich es sagen kann.
Lea, Mutter von Ben and Nara

Wenn die Mutter Zwillinge trägt und eines davon von Anenzephalie betroffen ist, dann rede nicht immer nur von dem gesunden Zwilling.

Ich fand es sehr hilfreich, wenn Leute mich nicht ignorierten. Viele haben sich abgewandt, nur weil sie nicht wussten, was sie sagen sollten. Die, welche während meiner Schwangerschaft den Mut hatten zu fragen "wie geht es ihren Babys?", ohne sich nur auf den gesunden Zwilling zu beziehen, haben mich sehr glücklich gemacht. Ich fand es schmerzlich, wenn die Leute über Ben während meiner Schwangerschaft nicht geredet haben, als ob er nicht existieren würde.
Lea, Mutter von Ben and Nara

Versuche die Schwangerschaft wie eine ganz normale zu behandeln, zum Beispiel im Blick auf spezielle Wünsche, Ausflüge, Freude daran zu haben, Namen zu finden, Geschenke zu kaufen und Andenken für das Kind.

Es mag vielleicht merkwürdig klingen, aber was ich wirklich geschätzt habe war eine lustige Karte, die uns von meiner Schwägerin geschickt wurde. Sie selber hat zwei kleine Mädchen verloren, und war mitten in einem Adoptionsverfahren. Als sie von der Diagnose unserer Tochter hörten, hat sie mir eine Karte geschickt. Sie war rosa und hatte einen Kinderwagen mit Rüschen vorne drauf, und innen drin stand "herzlichen Glückwunsch zu Ihrer brandneuen Tochter!" Dann hat sie von Hand noch etwas drauf geschrieben, was ihre Liebe und Sympathie ausgedrückt hat. Das hat mir viel bedeutet zu wissen, dass sie das alles verstanden hat, auch wenn unser Baby ein sehr kurzes Leben hatte, sie war doch unsere Tochter und wir hegten und pflegten sie.
Bridget, Mutter von Julie Claire

 

Wenn das Baby geboren ist:

Frag die Eltern, ob du sie im Krankenhaus besuchen kannst und das Baby sehen kannst

Mein Ehemann und ich haben es so gewählt, dass wir allein mit Ava waren, nachdem sie geboren war, da wir nicht wussten, wie lang sie uns gegeben sein würde. Und ich bin froh, dass wir das so entschieden haben. Sie war nur 1 h hier, die einzige Stunde die wir mit ihr hatten. Ich weiß, auch meine Mutter wäre gern ins Krankenhaus gekommen, aber wir haben ihr Nein gesagt, und sie hat das respektiert.
Allison, Mutter von Ava

Ich hatte eine Kerngruppe von Freunden, die zum Krankenhaus kam, um Gabriel zu sehen. Das hat mir wirklich viel bedeutet und er hat ihr Leben tief berührt. Sie wissen, wie real mein Verlust ist.
Chantell, Mutter von Gabriel

Es war schön, dass alle meine Geschwister und die Familie in der Lage war, an Minnas Taufe teilzunehmen nachdem ich meine Babys bekommen hatte.
Josie, Mutter von Minna and Maranda

Die schmerzlichste Reaktion nach der Geburt von Ceilidh war, dass meine Eltern und mein Bruder sie auf den Arm genommen haben, aber Peters Eltern und Bruder das nicht taten. Das hat mir sehr weh getan. Warum wollten Sie Ihr erstes Enkelkind/Nichte nicht halten? Noch heute weiss ich keine Antwort darauf.
Yvonne, Mutter von Ceilidh

Das Wichtigste, was meine Familie tat, war zu kommen und mit ihr zusammen zu sein. Unsere Zwillingstochter Jordyn war bei uns für erstaunliche zehn Tage. Zehn Tage von denen wir nicht wussten, dass wir sie haben würden. Von der Minute an, als ich die Wehen bekam, setzte sich die ganze Familie von überall her in Bewegung. Sei es von nah bei uns quer durch die Stadt, sei es von weit her mit 6, 10 oder zwölf Autostunden Fahrt. Sie haben alles stehen und liegen gelassen und sind an unsere Seite gekommen. Sie wussten nicht, ob sie noch bei uns sein würde, aber sie versuchten einfach, sie zu sehen. Die Stunden nach ihrer Geburt hat sie ihre Tanten und Großeltern gesehen und in den nächsten paar Tagen ist jeder gekommen, um sie auch nur kurz zu treffen.
Linda, Mutter von Jordyn und Paige

 

Nach dem Tod des Babys:

Anerkenne das Leben des Babys durch Besuche, Telefonanrufe, Karten, Geschenke, Gaben und Blumen.

Nachbarn gaben uns Gutscheine eines Gartencenters. Letzten Sommer nutzten wir dieses Geschenk um einen "Joey-Garten" zu kreieren. Wir warten wirklich schon auf diesen Frühling, wenn alles das erste Mal blühen wird. Ein anderer Nachbar gab uns einen Stein mit Joeys Namen und Geburtsdatum eingraviert. Wir haben ihn in den Garten integriert. Auch haben wir Geld von unserer Familie bekommen, um ein Regal zu kaufen, auf dem wir alle die wertvollen Geschenke aufbewahren, die wir zur Erinnerung an Joey erhalten haben. Es enthält kleine Figuren, Bilder usw. So sehen wir es jeden Tag, erinnern uns, dass wir ein wertvolles Kind haben. Und darüber hinaus gibt es den Leuten Gelegenheit (wenn sie das möchten), über Joey zu sprechen, wenn sie bei uns zu Besuch sind.
Lyn, Mutter von Joey

Nachdem Gabriel gestorben war, hat es weh getan, Karten zu bekommen, auf denen lediglich stand "wir denken an euch" oder "euer Verlust tut uns leid". Mein Gefühl darauf war zu sagen, "mein Verlust war mein Sohn, der einen Namen hat, also bitte anerkennt ihn und seinen Tod." Obwohl ich weiß, dass diese Leute es gut gemeint haben, hat es mich ärgerlich gemacht.
Chantell, Mutter von Gabriel

Höre den Eltern zu, wenn sie über ihr Baby sprechen wollen, und akzeptiere es, wenn sie das nicht wollen.

Das einzige Problem, das ich manchmal habe, ist, dass manche Familienmitglieder das Gespräch dauernd auf Lilyana bringen, wenn ich mit ihnen rede, und immer wieder und wieder... Das klingt danach, als wenn sie von mir Trost haben wollen – einen, den ich nicht geben konnte. Ich denke, es wäre wahrscheinlich eine bessere Idee zu jemandem anderen zu gehen. Ich möchte nicht geringschätzig klingen oder so etwas, ich weiß, dass die Leute nur "heilen" wollen, aber es war einfach hart, immer über dieselbe Erfahrung noch einmal und noch einmal zu sprechen, und es hat mir einfach Stress gemacht, dass ihre Geburt nicht sehr gut ging und dass der Arzt, der dabei war, nicht wusste, was er tat. Ich werde meine Tochter nie vergessen, aber ich versuche über die Zeit, die ich mit ihr hatte, nachzudenken und nicht darüber, ob ihre Geburt schlecht ablief und ich will nicht dauernd an so etwas erinnert werden.
Sara, Mutter von Lilyana

Erlaube den Eltern, Zeit für sich zu haben.

Als Jamie starb, war meine Familie für ein paar Tage bei uns und ist erst dann abgereist. Meine Mutter war besonders hilfreich, weil sie für meine Familie gesorgt hat. Als sie weg waren, war ich Ihnen sehr dankbar, weil ich diese Zeit brauchte, um in meinem Kopf Ordnung über das, was geschehen war, zu bekommen.
Trudy, Mutter von Jamie

Vermeide es, einen Rat zu geben, um den Du nicht gebeten wirst.

Sage ihnen nicht, dass sie andere Kinder haben werden. Man kann Kinder nicht austauschen. Kein anderes Kind kann den Platz dieses Babys ersetzen.

Was uns auf unserem Weg nicht geholfen hat, war, wenn Leute sagten, "die Ärzte könnten sich irren" oder "du kannst ein anderes Kind haben".
Lyn, Mutter von Joey

Weh getan haben Sachen wie, wenn Leute uns erzählt haben, wir könnten weitere Kinder haben, oder wenn sie gefragt haben, wann wir wieder versuchen würden, ein anderes zu haben. Trudy, Mutter von Jamie

Versuche nicht, irgendetwas Positives am Tod ihres Kindes zu finden.

Gib den Geschwistern des verstorbenen Babys besondere Aufmerksamkeit; oft fühlen sie sich sehr allein und sich selbst überlassen, wenn die familiäre Routine wegfällt in der Zeit. Du kannst ihnen Trost und Sicherheit geben, und den Eltern eine zeitweise Entlastung von ihren elterlichen Pflichten anbieten.

Biete ganz praktische Hilfen an wie kochen, Wäsche machen, einkaufen usw. Sei auch hier ganz konkret in deinen Angeboten.

Als Gabriel tot war, war es hilfreich, dass sie den Versuch machten, sich bei mir einzuklinken. Anstatt zu sagen "Ruf mich an, wenn du etwas brauchst" hatte ich viele Leute, die von sich selbst aus angerufen haben, hereingeschneit sind, die Mahlzeiten gemacht haben, ohne Aufforderung. Es ist mir schwer gefallen um Hilfe zu bitten, so hat das die Sache für mich viel einfacher gemacht.
Chantel, Mutter von Gabriel

 

Wenn der Alltag wieder eingekehrt ist:

Kümmere dich um die Eltern. Ihre Trauer hört nicht mit dem Tod ihres Babys auf und sie brauchen es, dass andere an sie denken

Lass sie wissen, dass du immer noch an das Baby denkst. Sprich auch jetzt über das Baby. Erwähne seinen Namen. Die größte Angst der Eltern ist, dass sich niemand an ihr Kind erinnern wird. Und wenn der Name Ihres Kindes niemals erwähnt wird oder als Thema bewusst vermieden wird, ist das ja auch eine ganz natürliche Schlussfolgerung.

Meine Schwiegermutter hat es monatelang vermieden, über Ava zu reden. Als wir schließlich gefragt haben warum, hat sie gesagt, sie hätte gedacht, wir wollten nicht darüber sprechen. Deswegen hat sie niemals davon geredet. Sie hat sich selbst den Anschein gegeben, als ob es ihr egal wäre.
Allison, Mutter von Ava

Als Jamie starb, blieb meine Familie für einige Tage bei mir und ist dann abgereist.... Unglücklicherweise habe ich nicht realisiert, dass das das letzte Mal sein würde, dass wir über Jamie gesprochen haben. Niemand hat seinen Namen je mehr erwähnt und wenn ich von ihm sprach, haben sie mir gesagt, darüber nicht zu grübeln. Ich habe wirklich gedacht, ich hätte sie alle von der Liste streichen können. Dass niemand ihn mehr bedachte, das war das Allerschmerzlichste. Das war so, als wäre er nie gewesen. Das ist so unwahr, er war und ist noch immer ein großer Teil meines Lebens. Ich denke, wenn ich irgendeinen Rat geben müsste, dann wäre es der, das Baby so zu behandeln, als wäre es Teil der Familie. Es mag nicht physisch dabei sein, aber es ist doch immer noch ein Teil des Familienstammbaums.
Trudy, Mutter von Jamie

Besonders meine Mutter hat nicht aufgehört, über Courtney zu sprechen und mir Fragen zu stellen. Dann hat mich auch ein Forschungszentrum befragt. Ständig war ich dazu gezwungen, über Courtney zu sprechen und das hat nach einer Zeit wirklich geholfen. Es hat verhindert, dass ich meine Gefühle für mich behalten habe. Das Sprechen hat mir geholfen, mich wirklich besser zu fühlen.
Karen, Mutter von Courtney

Am letzten Weihnachtsfest ist einer meiner Onkel vor der ganzen Familie aufgestanden und sagte "wir haben dieses Jahr einen kleinen Schatz verloren und wir wissen, dass sie mit Mama und Papa (meinen Großeltern) zusammen zu uns allen herabschauen. Und ihr sollt wissen, dass wir alle hier für euch da sind, wenn ihr irgendetwas braucht. Wir vermissen sie auch." Dafür bin ich meiner Familie sehr, sehr dankbar.
Allison, Mutter von Ava

Mach etwas zur Erinnerung an das Baby.

Die Klinik, wo Joey geboren wurde, hat einen Garten der Hoffnung. Gedenksteine können aufgestellt werden, um an die verlorenen Kinder zu erinnern. Die Schule, in der ich unterrichte, hat Geld für unseren Stein gesammelt. Jedes Jahr veranstaltet das Krankenhaus einen Gedenkgottesdienst, um an die zu denken, die Kinder verloren haben. Das hat meinem Mann und mir geholfen zu realisieren, dass kleine Stücke der Erinnerung an Joey allgegenwärtig sind.
Lyn, Mutter von Joey

Verordne der Trauer der Eltern keine Zeitgrenzen. Leid kann nicht durch irgendeine Uhr oder einen Kalender beherrscht werden. Und sei bewusst, dass sie ihr Kind immer vermissen werden.

Jetzt muss ich mit Reaktionen von Leuten über meine Trauer kämpfen... "Oh, es sind doch schon acht Monate, solltest du nicht darüber hinweg sein?"
Lea, Mutter von Ben and Nara

Wenn die Eltern weinen und emotional werden, wenn sie über ihr Kind sprechen, dann ist das nicht deswegen, weil du sie verletzt hast. Der Tod ihres Kindes ist der Grund ihrer Tränen. Du hast über ihr Kind gesprochen und ihnen damit erlaubt: Teile meinen Schmerz.

Einen Verlust gehabt zu haben ist nicht ansteckend. Scheue die Eltern nicht! Sie brauchen dich mehr als jemals.

Denke an besonderen Daten (Geburtstag, Muttertag, Festtage) an sie. Diese Familienzeiten sind eine Gelegenheit für dich, in Kontakt zu bleiben, Unterstützung zu geben und Aufmerksamkeit. Besuche, schreibe oder telefoniere mit den Eltern, um das Leben des Kindes anzuerkennen und zu erinnern und die Eltern dabei zu unterstützen.

An Anouks Geburtstag schicken meine Mutter und meine Schwester immer eine Karte mit etwas Geld für die Blumen auf ihrem Grab. Das lässt es mir so warm ums Herz werden zu wissen, dass sie nicht vergessen ist in unserer Familie und dass sie ein kleines Geschenk zu ihrer Erinnerung anbieten.
Monika, Mutter von Anouk

Akzeptiere, dass die Eltern sich verändert haben. Mütter und Väter, deren Kind gestorben ist, machen diese Erfahrung nicht durch, ohne sich in vielerlei Weise zu verändern.

Depression, Ärger, Frustration, Hoffnungslosigkeit, das Infragestellen von Werten und Glaube sind ganz normale Trauerreaktionen.

Denk daran, jetzt brauchen sie dich mehr als jemals.

Sei ehrlich, wenn du eine eigene Schwangerschaft mitzuteilen hast oder die von anderen. Aber wähle den Augenblick und deine Worte sorgfältig.

Noch ein anderer Ratschlag, wenn du erfährst, dass du schwanger bis, dann rufe bitte nicht die Familie, die ihr Kind verlieren wird oder verloren hat, an, um vor Freude überströmend von eurem neuen Zuwachs zu erzählen, was für ein perfektes Baby das ist, mit zwei Armen, zwei Füßen und einem "runden kleinen Kopf".
Jen, Mutter von Eli

Verstehe, dass es für manche Eltern möglicherweise eine sie zerreißende Erfahrung ist, andere mit deren Kindern zu sehen.

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.04.2016